Puppen die wie Kinder sind.

Wer einmal nach Rudolstadt kommt - im wunderschönen Bundesland Thüringen - ist nicht schlecht überrascht. Denn er findet, ganz versteckt in einem Gebäude der ehemaligen "Ankerwerke" (einst berühmt für seine "Anker - Steinbaukästen"), ein Puppenmuseum, dass bereits bewohnt ist. Über 250 Jungen und Mädels tummeln sich herum. Alles erscheint lebensecht.

Eine kleine Schar hat bereits die besten Plätze in einer fast mannshohen Holzeisenbahn eingenommen. Die Reise kann losgehen. Der Lokführer schaut frohgelaunt auf die Zurückgebliebenen. Andere bevorzugen ein gemütliche Fahrt mit der Postkutsche. Auf der Schiffschaukel wird sich vergnüglich amüsiert. Auch ein hölzerner Traktor hat seine Liebhaber gefunden. Und auf dem Heuwagen thront Guste mit ihrem weißen Bärchen. Selbst Eliza, das Blumenmädchen aus My fair Lady, darf nicht fehlen und bietet stolz, in einem hölzernen Blumenwagen, ihre wunderschönen Blumen an. Andere verstecken sich in einem alten gusseisernen Ofen und das Uhrenmännchen, voll behängt mit alten Taschenuhren, schaut listig aus einer antiken Uhr heraus. Einige haben es sich auf Sofa und Stühlchen bequem gemacht und Verena gar auf einem alten Köfferchen.

Selbst eine kleine Bärenecke ist zu sehen. Mutter und Vater Bär haben ihren Nachwuchs zum Spazierengehen fein gemacht.

 

Wer das Haus, am hinternen Eingang der Schwarzburger Chaussee 82 in Rudolstadt, besucht und von dem sich bietenden Bild gefesselt ist, befindet sich in dem großzügig gestalteten Puppenmuseum, über 200 qm auf 2 Etagen, von Erika Ringler.

Und Ringler-Puppen heißen sie auch; die großen und kleinen Puppen sind aus Ahornholz unter ihren begabten Händen entstanden. Es sind Puppen die wie Kinder sind, die Wärme und Harmonie ausstrahlen.

 


"Holz ist für mich Wärme" - so Erika Ringler - "es ist mir seit Kindesbeinen an vertraut. Mein Vater war von Beruf Tischler. Unter seinen Händen entstanden sehr viele schöne und zweckmäßige Dinge.  Nicht schwer zu erraten, dass die große Lokomotive, die Postkutsche, die Schiffschaukel, das Motorrad mit Beiwagen und andere wunderbare Dinge dazu gehören.

 

Ich selbst habe mich, solange ich denken kann, kreativ mit Holz beschäftigt. Die Puppen waren anfangs nur Hobby. Und das zu einer Zeit, als es eigentlich noch garnicht aktuell und in Mode war, Puppen zu machen. Ich bin also Autodidakt in diesem Beruf, habe mir das Metier mehr oder weniger selbst beigebracht. Aus meinem Wunsch heraus, die Gesichter meiner Kinder mit ihren unverwechselbaren Zügen festzuhalten, ist vor 30 Jahren meine erste handgearbeitete Puppe entstanden.

Auf diese Weise ist eine Profession gewachsen. Seit 1982 habe ich das Puppenmachen als Gewerbe angemeldet.

In der Zeit davor bin ich beruflich andere Schritte gegangen. Doch, egal wo ich mich befand, irgendwie war immer ein Stück Holz in meiner Nähe, an dem ich herumgewerkelt habe; selbst wärend der Mittagspause bei der Arbeit.  Wenn in meinem Umfeld ein wenig "Dreck" umher lag, nun es waren eben Späne und Abfälle von einem kleinen Kopf, den ich gerade schnitzte".

 

Wir sind ein

 

kleines aber feines Puppenmuseum

auf dem Gelände der ehemaligen Ankerwerke in Rudolstadt (Thüringen).

Unsere Puppen sind bis zu 95 CM groß, haben Charme, strahlen eine natürliche Lebensfreude aus und ihr Liebreiz ziehen jeden Besucher in ihren Bann.

Es scheint, dass jede der  Kunstwerke eine kleine "Persönlichkeit" ist.

 

 

Wir freuen uns

 über Ihren Besuch.


Für Besuchergruppen ab sechs

Personen öffnen wir gerne, nach

Voranmeldung, unsere Pforten.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine kleine Spende für den Erhalt und Erweiterung unseres Museums.

Wir organisieren auch, dass Sie mit Kaffee und Kuchen oder belegten Brötchen verwöhnt werden.

Erika Ringler

 

 

 

 

 

 

Europaweit prämierte Puppenkünstlerin.

Ihre handgefertigten Puppen sind aus  wertvollem Ahornholz mit schicken Designerkleidern.